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Die Handball-Elfen hatten wieder Grund zum Jubeln.
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| Handball

Werkselfen in Ketsch mit drittem Auswärtssieg

Die Handballelfen haben mit einem 24:21 (12:8) bei den Kurpfalz Bären den dritten Auswärtssieg der Saison eingefahren und sind damit auf Platz sieben vorgerückt.


„Es war das erwartet schwere Spiel, wenn man bedenkt, dass wir nur eine Trainingseinheit zur Verfügung hatten, um uns nach dem Mittwochspiel auf die giftige Abwehr der Kurpfalz Bären vorzubereiten“, so Leverkusens Trainer Martin Schwarzwald: „Ketsch hat heute erneut bestätigt, dass sie sehr unangenehm sind, wenn die Abwehr funktioniert. Deshalb bin ich für den Moment und vor allem mit den beiden Punkten sehr zufrieden.“

In der Tat hatten die Gäste aus der Chemiestadt einige Probleme in den Spielrhythmus zu kommen. Schnell gingen die Kurpfälzerinnen in Führung, die sie weit in die Mitte der ersten Hälfte verteidigen konnten. Erst nach und nach gelang es den Werkselfen, sich ein wenig aus der Umklammerung zu lösen.

Dabei konnten sie sich auf beide Torhüterinnen verlassen. Sowohl Vanessa Fehr sowie die nach 42 Minuten eingewechselte Kristina Graovac präsentierten sich in starker Verfassung: Beide Keeperinnen trugen sich mit rund 47 Prozent gehaltener Bälle in die Statistik ein.

Zudem parierte das Bayer-Keeper-Duo vier Siebenmeter, wobei Graovac nach ihrer Einwechslung drei Strafwürfe in Folge hielt. Dass sich beide Torfrauen darüber hinaus noch in die Torschützenliste eintrugen, dürfte ein in der Bundesliga der Frauen wohl seltenes Ereignis darstellen.

So gut die Abwehr stand, so schwer war es für die Werkselfen, sich gegen die aufopferungsvoll - fast in Manndeckung verteidigende - Bären-Sieben durchzusetzen. Dennoch behielten die Elfen in den entscheidenden Momenten die Übersicht und bauten in den letzten zehn Minuten ihren Vorsprung entscheidend aus.

Bären-Trainer Adrian Fuladdjusch haderte nach der Partie mit der Chancenauswertung seiner Mannschaft: „Es ist Woche für die Woche das gleiche Thema. Wir haben eine gute Abwehr und eine starke Torfrau. Doch im Angriff nutzen wir unsere Chancen nicht und schießen die gegnerische Torfrau zur Welttorhüterin!“

Für die Werkselfen, bei denen Kim Hinkelmann und Sophia Cormann jeweils ihre ersten Saisontore erzielen konnten, geht es weiter am kommenden Sonntag daheim in der Ostermann Arena.

Dann kommt es in der Liga zum ersten Duell im Januar mit Aufsteiger HC Buchholz 08-Rosengarten, der am Monatsende im DHB-Pokal erneut in Leverkusen vorstellig wird.


Die Spielstatistik:
Kurpfalz Bären – TSV Bayer 04 Leverkusen 21:24 (8:12)
Bären: Moormann, Wiethoff; Feiniler (1), Haupt, Brand (1), Sommerrock (3), Marmodee (3), Fackel (3/1), Reuthal (3/1), Möllmann, Fillmar, Buhl, Engelhardt (3), Eckhardt (4); Trainer: Adrian Fuladdjusch.
Leverkusen: Fehr (1), Graovac (1); Thomaier (4), Jurgutyte, Hinkelmann (1), Sprengers (3/1), Holste, Souza (1), Kämpf, Bruggeman (2), Polsz, Einarsdottir (1), Lopes (1), Huber (8/7), Cormann (1); Trainer: Martin Schwarzwald.

SR: Cesnik/Konrad (Gummersbach). – Z: keine. – Zeitstrafen: 8:8 Minuten (Feiniler, Brand, Engelhardt, Eckhardt – Hinkelmann, Sprengers, Lopes, Huber). – Siebenmeter: 6/2:8/7 (Reuthal scheitert an Fehr/35., Graovac hält gegen Eckhardt/42. und zweimal gegen Fackel/45. und 49. – Huber verwirft/56.). – Spielfilm: 2:0 (4.), 2:1 (4.), 3:1 (5.), 4:2 (6.), 4:4 13.), 5:4 (15.), 6:5 (20.), 6:9 (26.), 7:9 (27.), 7:11 (29.), 8:11 (30.), 8:12 – 10:12 (35.), 11:13 (38.), 14:15 (44.), 14:17 (45.), 15:17 (47.), 15:19 (48.), 17:19 (50.), 17:22 (54.), 19:24 (58.), 21:24 (60./EN).

Knut Kleinsorge

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