U14/U16: Erfolgreiche Regionshallenmeisterschaften
Auf der heimischen Fritz-Jacobi-Anlage überzeugte der TSV-Nachwuchs erneut in der Breite. Auch die U20-Staffeln setzten ein Ausrufezeichen.
Am Sonntag zeigte sich unser TSV-Nachwuchs der Altersklassen U14 und U16 in der Leverkusener Leichtathletikhalle der Fritz-Jacobi-Anlage in der Breite sehr leistungsstark. Bei den Regionshallenmeisterschaften überzeugten unsere TSV-Athlet*innen mit insgesamt 136 Bestleistungen sowie einer starken Medaillenbilanz von 20xGold, 21xSilber und 23xBronze.
Die in die Veranstaltung integrierten U20-Staffelwettbewerbe entwickelten sich aus TSV-Sicht zu echten Highlights. In der männlichen U20 liefen Ben Tröster, Nikolas Kautz, Allen Cole und Gianluca Wessendorf in 1.28,25sek an die Spitze der aktuellen Deutschen U20-Bestenliste. Auch Jelvis Frempong, Tim Berndt, Basayne Tchagandi und Philip Selbach überzeugten und unterboten in 1:30,22 Min ebenfalls die U20-Hallen-DM Norm.
Auch die weibliche U20-Staffel präsentierte sich in starker Form: Anne Böcker, Nike von Enckevort, Janette Busch und Elenor Servatius blieben in 1:41,77 Min deutlich unter der U20-Hallen-DM Norm und rangieren damit aktuell auf Platz drei der Deutschen U20 Bestenliste.
Die 4x200m Staffeln der männlichen U16 sorgten für einen Dreifachsieg. Leonidas Tefke, Marik Scholz, Joel Kuzuluk und Fitus Kürten gewannen in starken 1:38,53 Min. Die zweite Staffel, bestehend aus David Rusakov, Niklas Kremer, Julian Berners und Jan Philipp Pfleger, kam nach 1:45,09 Min ins Ziel. Dritter wurden Aaron Arat, Giulio Moscarino, Gabriel Johann und Kai Ungefug in 1:49,45 Min.
In der M15 gab es über die 60m einen weiteren Dreifachsieg mit drei Bestzeiten. Marik Scholz siegte in 7,29sek vor Leonidas Tefke (7,62sek) und Joel Kuzuluk (7,76sek). Über die 800m landeten Theo Hamm (2:14,82 Min) und Jonas Koroll (2:16,00 Min) mit neuen Bestzeiten auf Rang zwei und drei. Über die 60m Hürden siegte erneut Marik Scholz (8,49sek), Leonidas Tefke wurde in neuer Bestzeit von 9,02sek Dritter. Im Hochsprung wurden Julian Berners (1,64m) und Leonidas Tefke (1,61m) mit neuen Besthöhen Zweiter und Dritter. Im Stabhochsprung erlangten Lino Wessendorf (3,20m) und Lukas Röhm (3,00m) mit neuen Besthöhen den Doppelsieg. Joel Kuzuluk gewann zudem mit neuer Bestweite von 5,23m Bronze im Weitsprung.
In der M14 erreichten David Rusakov (7,83sek) und Aaron Arat (8,00sek) den zweiten und dritten Platz über die 60m. Jonas Falzmann gewann in 2:23,71 Min Bronze über die 800m. Bronze wurde es ebenfalls für Kai Ungefug (9,82sek) über die 60m Hürden. Im Hochsprung wurde Fitus Kürten mit übersprungenen 1,58m Zweiter. Den Kugelstoßwettbewerb entschied er mit 10,98m klar für sich, Gabriel Johann stieß 9,82m und wurde Dritter.
In der weiblichen U16 schaffte es eine TSV-Staffel über die 4x200m aufs Podium. Elisa Räde, Pauline Spengler, Lilly Bruchhäuser und Maya Abumuailek-Klett wurden in 1:51,98 Min Zweite.
In der W15 gewann Pauline Sprengler den Titel über die 60m und durchbrach mit neuer Bestzeit von 7,98sek erstmalig die Acht-Sekunden-Schallmauer. Über die 60m Hürden gewann sie in 9,34sek ihren zweiten Titel, Lilly Bruchhäuser wurde in 9,56sek Dritte. Mit 5,19m wurde Pauline zudem Zweite im Weitsprung, Lilly landete mit 5,10m erneut auf dem Bronzerang. Im Stabhochsprung erzielten Amelie Simon (3,20m) und Carlotta Becker (2,80m) mit Bestleistungen den Doppelsieg.
In der W14 machte Maya Abumuailek-Klett auf sich aufmerksam. In 8,51sek gewann sie die Silbermedaille über die 60m. Auch über die 60m Hürden wurde sie in 9,91sek Zweite. Mit 4,59m erlangte sie zudem den Bronzerang im Weitsprung. Mia-Sophie Winskowski gewann zudem im Stabhochsprung mit übersprungenen 2,30m.
In der männlichen U14 folgte über die 4x100m der nächste Doppelsieg für den TSV. Davé Hagen, Hugo Kaplan, Jayden Bertram und Jonathan Röhm siegten in 56,06sek vor Elias Tsipoulanis, Laurin Casper, Paul Sebastianko und Jelle Gehring (58,34sek).
In der M13 überragte der vielseitige Davé Hagen, der vier Siege einfahren konnte. In 8,06sek siegte er über die 60m, mit 4,73m im Weitsprung und mit übersprungenen 1,56m im Hochsprung. Zudem gewann er mit starken 12,92m im Kugelstoßen vor seinen Teamkollegen Konstantin Blumberg (8,24m) und Maksym Karpukhin (7,99m). Jonathan Hahn wurde in 2:39,12 Min Dritter über die 800m. Jayden Bertram siegte in 10,61sek über die 60m Hürden. Im Stabhochsprung erlangten Konstantin Blumberg (2,50m) und Jan Kühnke (2,50m) den Doppelsieg. In der M12 landete Elias Tsipoulanis mit 4,34m auf Rang drei im Weitsprung.
Die weiblichen U14-Staffeln vervollständigten die starken Staffelauftritte an diesem Tag mit einem Dreifachsieg. Über die 4x100m gewannen Antonia Kaleja, Finja Beul, Hedi Nowak und Husna Kierspel in 53,74sek vor Malin Wilbert, Franziska Piech, Ylvie Messerschmidt und Charlotte Miketta (57,30sek), sowie vor Ella Gümüs, Selina Sokolov, Annika Schrade und Juliane Gawantka (58,99sek).
In der W13 erreichten Husna Kierspel (8,52sek) und Finja Beul (8,55sek) Rang zwei und drei über die 60m. Finja siegte zudem in 10,07sek über die 60m Hürden, Franziska Piech wurde hier in 10,53sek Dritte. Im Hochsprung siegte Husna Kierspel mit übersprungenen 1,44m, Charlotte Miketta wurde mit 1,38m Dritte. Ylvie Messerschmidt gewann zudem mit übersprungenen 2,10m Silber im Stabhochsprung. Hedi Nowak landete zudem mit 4,36m auf dem Bronzerang im Weitsprung.
In der W12 gewann Selina Solokov in 10,90 sek über die 60m Hürden. Über die 60m wurde sie in 9,07sek Dritte. Ella Gümüs wurde mit 4,55m Zweite im Weitsprung.
Nachwuchskoordinator Tim Husel ordnete die Meisterschaften wie folgt ein: "Die U14 und U16 blicken auf erfolgreiche Regionsmeisterschaften in der eigenen Halle zurück, die ja traditionell den Einstieg in die Hallensaison für unsere Athlet*innen bedeuten. Wir haben gesehen, dass es in der Breite viele gute Leistungen und Top-Platzierungen gab, die Lust auf die Landesmeisterschaften im Februar in der Düsseldorfer Leichtathletikhalle machen. Wir sind überzeugt, dass unsere Athlet*innen sich auch da von bester Seite zeigen werden. Ein herzlicher Dank geht an alle ehrenamtlichen Trainer*innen, die viel Aufwand in diese Veranstaltung hineingesteckt haben."
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