Für Wissbegierige
Es war ein schwerer Abend für Luca Finn Kahl und die GIANTS / Foto: dieLICHTBUILDER
Es war ein schwerer Abend für Luca Finn Kahl und die GIANTS / Foto: dieLICHTBUILDER

| Basketball

Schwacher Start kostet Chance auf Punkte

Für die BAYER GIANTS gab es am 29. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 kein Happy End. Die Leverkusener Basketballer unterlagen bei den HAKRO Merlins Crailsheim mit 84:105 (35:57) und konnten damit nicht für einen Befreiungsschlag sorgen.


In der Anfangsphase gestaltete der Rekordmeister das Spiel noch ausgeglichen. Bis zur fünften Minute lagen die „Giganten“ mit lediglich einem Punkt (8:9) zurück, bevor die Hausherren den Turbo zündeten und sich mit einem 7:2-„Run“ absetzen konnten (10:16). In der Folgezeit blieb BAYER zwar dran, doch es gelang Crailsheim sich weiter abschnittsweise abzusetzen. Mit 18:28 lagen die Rheinländer recht deutlich zurück: „Wir haben im ersten Viertel zunächst gut mitgehalten, haben dann aber zu viele einfache Fehler gemacht. Diese haben die Merlins eiskalt ausgenutzt“, erzählte GIANTS-Headcoach Michael „Mike“ Koch nach der Paarung.

Im zweiten Durchgang setzte sich der Negativtrend auf Seiten der Farbenstädter fort. Nach einem erfolgreichen Dreier durch Nic Welp (24:40 – 14. Spielminute) lagen die „Riesen vom Rhein“ mit 16 Zählern zurück. In der Offensive riefen die Süddeutschen ihr gesamtes Können ab, während die GIANTS nach ihrer Form suchten. Auch einige Nebenschauplätze haben die Gäste aus dem Konzept gerissen, wie Koch zu Protokoll gibt: „In der ersten Halbzeit haben wir uns mit Dingen beschäftigt, welche nichts mit Basketball zu tun haben. Des Weiteren haben wir es nicht geschafft, unseren Spielstil auch nur im Ansatz auf das Parkett zu bringen. Die Führung war für die Merlins ohne jeden Zweifel verdient.“

Nach der Pause lief es für Sebastian Brach, Ricardo Lynch & Co. vor insgesamt 2.552 Zuschauern in der Arena Hohenlohe deutlich besser. Die Auswärtsmannschaft von der Bismarckstraße ließ den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen und nutzte die sich bietenden Gelegenheiten. Punkt um Punkt machten die Leverkusener auf Crailsheim gut und verkürzten den Rückstand auf lediglich 11 Zähler (50:61 – 25. Spielminute). Doch die Aufholjagd kostete den Leverkusenern einige Körner und so führte nach dem dritten Viertel mit 55:75.

Viele Highlights gab es in der Schlussperiode dann nicht mehr zu sehen. Die Baden-Württemberger verteidigten ihren Vorsprung, während der ProB-Champion von 2025 sich nicht aufgab und Crailsheim nicht davonziehen ließ. Am Ende verlor BAYER mit 84:105. Mit der Niederlage stürzen die Rheinländer auf einen Abstiegsplatz (Rang 17) ab, da die SBB Baskets Wolmirstedt am Freitag die VfL SparkassenStars Bochum bezwingen konnten.

„Natürlich sind wir frustriert und hätten hier gerne gewonnen, jedoch gehören Merlins Crailsheim zu den besten Klubs der Liga und ist einfach extrem tief besetzt. Der Sieg ist vollkommen verdient“, so Koch. „Was ich meinem Team hochanrechnen muss ist, dass wir uns bis zum Ende hin nicht aufgegeben haben. Auch die Zwei-Punkte-Quote war zufriedenstellend. Jetzt müssen wir uns auf die wichtige Begegnung gegen Köln vorbereiten.“

Scoring BAYER GIANTS Leverkusen (vs. Crailsheim): John Williams Jr. (19 Punkte), Lök Wur (17), Kobe Langley (11), Luca Finn Kahl (10), Dennis Heinzmann (9), Donte Nicholas (7), Sebastian Brach (6), Ricardo Lynch und Calin Nita.

Christopher Kwiotek (CK)

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