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Imposantes Bild: Die erfolgreichen Nachwuchssportlerinnen und -sportler. Foto: Heuser
Imposantes Bild: Die erfolgreichen Nachwuchssportlerinnen und -sportler. Foto: Heuser

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Nachwuchstalente machen Lust auf die Zukunft

Auch zu Beginn dieses Jahres stand die Sportjugend des TSV Bayer 04 im Rampenlicht: Bei der Jugendehrung 2025 wurden in der stimmungsvoll hergerichteten Kurt-Rieß-Halle 3 herausragenden Leistungen der jungen Athletinnen und Athleten gewürdigt. Ziel der Veranstaltung ist es, außergewöhnliche sportliche Erfolge sichtbar zu machen und das Engagement junger Menschen – sowohl im als auch außerhalb des Sports – zu ehren.


Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung der Talente mit den einzelnen Awards. Foto: Heuser
Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung der Talente mit den einzelnen Awards. Foto: Heuser

Die Moderation des Abends übernahm wie gewohnt TSV‑Geschäftsführerin Anne Wingchen. Sie freute sich, an dem Abend insgesamt 135 Nachwuchstalente auszeichnen zu können, die im Jahr 2025 bemerkenswerte Platzierungen erreichten. 28-mal Gold, 29-mal Silber und 22-mal Bronze sowie international fünfmal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze standen im vergangenen Jahr in den Ergebnislisten. Eine Jury vergab darüber hinaus mehrere Sonderpreise für besondere Leistungen, Engagement und vorbildlichen Teamgeist.

Silke Theisen, Vorsitzende des Jugendausschusses und damit Gastgeberin des Abends, hob in ihrer Ansprache besonders die Rolle der Eltern hervor: „Durch ihren Rückhalt und ihre Unterstützung wird der sportliche Erfolg der Kinder überhaupt erst möglich.“

Zur besten Nachwuchssportlerin wurde Para-Leichtathletin Jule Ross gekürt, die im vergangenen Jahr EM-Bronze über die 400 Meter gewinnen konnte. Die Ehrung nahm Olympiasiegerin Heide Ecker‑Rosendahl vor, die ihrerseits mit großem Applaus empfangen wurde. Die frühere Weltklasse-Leichtathletin zeigte sich bereits vor der Preisübergabe tief beeindruckt von der Vielzahl der jungen Talente und lobte insbesondere die starke Leichtathletik‑Gruppe. Bei der Übergabe hob Ecker-Rosendahl Jules Fleiß und ihr Talent hervor – immerhin ist die junge Athletin erst seit drei Jahren im Para‑Sport aktiv.

Als bester Nachwuchssportler wurde Leichtathlet Gianluca Wessendorf ausgezeichnet. Der Sprinter gewann 2025 nicht nur verschiedene Titel als Deutscher Meister in der U18 und U20, auf europäischer Ebene gewann er zusätzlich Staffel-Bronze. Bei seinen Zielen zeigt er sich unbescheiden: „Ich möchte zu den Olympischen Spielen.“

Den Talent‑Award erhielt Maria Kaas. Die 13-jährige Rhönradturnerin belegte bei den Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse 15/16 den 1. Platz. Sie sieht ihre Trainerin Ella Köhler als Vorbild und strebt ebenfalls eine Olympiateilnahme an. Von ihrem Können konnten sich die Gäste live bei einer sehenswerten Darbietung überzeugen.

Als bestes Nachwuchsteam wurde das Team der Rhythmischen Sportgymnastik für ihren 2. Platz in der Deutschen Turnliga geehrt. Applaus erhielten die Sportlerinnen aber nicht allein dafür. Auch ihre Showeinlage während der Sportlerehrung kam sehr gut an und gab den Besuchern einen eindrucksvollen Einblick in die Sportart.

Den Kolibri‑Award für besonderes Engagement nahm Volleyballerin Lucy Lehmann entgegen. Als Trainerin und Betreuerin betonte sie, wie sehr ihr die Jugendarbeit Spaß mache und wie sehr sie sich in den Kindern manchmal selbst wiedererkenne.

Die Jugendehrung Leverkusen findet jährlich statt und würdigt seit vielen Jahren das Engagement und die Leistungen der jungen Sportlerinnen und Sportler. Sie macht deutlich, was möglich ist, wenn Leidenschaft, Disziplin und Teamgeist zusammenwirken. „Was hier in Leverkusen passiert, ist eine großartige Grundlage für die Zukunft“, resümierte Sport-Ikone Heide Ecker‑Rosendahl.

Als eigenständige Ehrung wurde die Auszeichnung „Eliteschülerin des Jahres“ an Fußballerin Paula Schwartze verliehen. Hintergrund dafür sind ihre bemerkenswerten Leistungen auf dem Platz und ihr vorbildliches Engagement (siehe separater Artikel).

Der Abschluss der Veranstaltung war traditionell Geschäftsführerin Anne Wingchen vorbehalten, die mit einem optimistischen Blick nach vorne endete: „Es war wieder eindrucksvoll zu sehen, was unsere Jugendlichen im vergangenen Jahr geleistet haben von welcher stabilen Basis aus Eltern, Trainern, Betreuern und Schule sie dabei getragen werden. Vor der Zukunft muss uns überhaupt nicht bange sein.“

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