Für Wissbegierige
v.L.: Kim Vaske, Moritz Raykowski, Hendrik Wüst, Johannes Floors, Markus Rehm; Foto: Heuser

| Vereinsnews

Ministerpräsident Wüst zu Gast beim TSV Bayer 04 Leverkusen

Bei einem Rundgang über die Fritz-Jacobi-Anlage wurde dem Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Bewerbungskampagne KölnRheinRuhr für die olympischen und paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 der Bundesstützpunkt Para Leichtathletik vorgestellt.


Im Rahmen der Bewerbungskampagne KölnRheinRuhr für die olympischen und paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 war Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst zu Gast am Bundesstützpunkt Para Leichtathletik des TSV Bayer 04 Leverkusen.

Gemeinsam mit Weitsprung-Weltrekordhalter und fünfmalig Paralympics-Sieger Markus Rehm stellte er die 10-Punkte-Offensive des Landes zur Stärkung des Para Sports und der Inklusion in Nordrhein-Westfalen vor.

Dass die Landesregierung dieses sportpolitische Signal am Standort Leverkusen setzte, unterstreicht die Bedeutung des Bundesstützpunkts für den Para-Leistungssport in Deutschland. Auch im Sitzvolleyball nimmt Leverkusen als Bundesstützpunkt mit zehn Nationalspieler*innen bundesweit eine zentrale Rolle in der Entwicklung der paralympischen Sportart ein.

Bei einem Rundgang über die Fritz-Jacobi-Anlage informierte sich Hendrik Wüst über die Trainingsbedingungen der Athlet*innen vor Ort. Zudem erhielt er Einblicke in die Arbeit der Lentes Prothesenwerkstatt auf dem Vereinsgelände. Diese bietet einen wichtigen Baustein für optimale Betreuung im Spitzen-Parasport, da die Prothesen vor Ort individuell an die Sportler*innen angepasst und ausprobiert werden können.

Die 10-Punkte-Offensive des Landes sieht unter anderem Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Barrierefreiheit von Sportstätten, zur gezielten Förderung des paralympischen Konzepts im Rahmen der Bewerbung KölnRheinRuhr sowie zur Stärkung von Nachwuchsarbeit, Trainer*innen und der Dualen Karriere vor.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen hat die besten Voraussetzungen für Para Spitzensport. Mit drei Bundesstützpunkten, zwei paralympischen Trainingszentren und mehreren Landesstützpunkten bietet unser Land optimale Bedingungen für Leistung und Entwicklung. Unsere Stärke im Para Sport war von Beginn an ein zentraler Bestandteil des Konzepts für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele KölnRheinRuhr. Mit der 10-Punkte-Offensive legen wir konkrete Punkte vor: für beste Bedingungen für Athletinnen und Athleten, für Nachwuchsgewinnung und für Barrierefreiheit und Inklusion in ganz Nordrhein-Westfalen. Wir wollen Spiele für alle – inklusiv, barrierefrei und für jeden erreichbar.”

Markus Rehm: „Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie entscheidend gute Rahmenbedingungen für den Erfolg sind. Nordrhein-Westfalen setzt hier seit Jahren Maßstäbe. Kurze Wege, barrierearme Anlagen und gute Infrastruktur machen im Trainingsalltag einen großen Unterschied. Nordrhein-Westfalen zeigt mit dieser 10-Punkte-Offensive: Para Sport ist Leistungssport und verdient die gleichen Bedingungen. Die Offensive ist Sportpolitik, aber eben auch Gesellschaftspolitik. Das schafft auch die besten Rahmenbedingungen für Olympische und Paralympische Spiele. Ich bin davon überzeugt: KölnRheinRuhr ist für Para Athletinnen und Athleten das beste Konzept.“

Mehr aus dem Bereich Vereinsnews lesen.


Zurück

Telefon Ort E-Mail Navigation aufklappen Prev Next Häkchen Listenpunkt Navigation schließen Suche Uhrzeit Datum Zeitplan Verantwortung