Für Wissbegierige
Gegen Bremerhaven gab es für Sebastian Brach & Co. nichts zu holen / Foto: Frank Fankhauser
Gegen Bremerhaven gab es für Sebastian Brach & Co. nichts zu holen / Foto: Frank Fankhauser

| Basketball

Mäßige zweite Halbzeit kostet Siegchance

Am 20. Spieltag setzte es für die BAYER GIANTS in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 die insgesamt 15. Niederlage: Mit 65:81 unterlagen die Leverkusener verdient bei den Eisbären Bremerhaven.


Vor insgesamt 954 Zuschauern in der Stadthalle Bremerhaven sahen die Fans, darunter 20 Anhänger des Rekordmeisters, zunächst eine ausgeglichene Partie. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Der aktuelle Tabellenvierte der ProA hatte eine etwas bessere Wurfquote als die „Giganten“, welche vor allem in Brettnähe zu Punkten kamen. Doch mit fortschreitender Dauer des Viertels setzten sich die Norddeutschen ein wenig ab und führten nach zehn Minuten mit 21:13.
Im Anschluss wurde Leverkusen stärker. Der 14-malige Deutsche Meister konterte mit einem 12:4-„Run“ und glich, nach einem erfolgreichen Korbleger durch Lök Wur, zum 25:25 (15. Spielminute) aus. Die Hoffnung bei den mitgereisten GIANTS-Supportern war groß, dass ihre Mannschaft jetzt für die Wende sorgen sollte. Doch diese blieb aus. Bremerhaven schüttelte sich kurz und setzte „zum Überholvorgang an“. Die Norddeutschen führten zur Halbzeit mit sieben Zählern Vorsprung (39:32).

Der Auftritt in den ersten zwanzig Minuten war aus Sicht der BAYER-Korbjäger mehr als ordentlich. Doch die große Chance auf einen Erfolg in Bremerhaven war spätestens nach dem dritten Durchgang passé. Während die Eisbären so ziemlich jeden Wurf im Korb der Gäste unterbringen konnten, sank die Wurfquote der GIANTS rapide ab. Die Hausherren bestimmten das Geschehen und lagen in der 25. Spielminute mit 49:33 deutlich vorne. Spätestens zu diesem Zeitpunkt, war die Begegnung entschieden. Mit 61:41 ging es in die Schlussperiode.
Im letzten Abschnitt ließ die Heimmannschaft nichts mehr anbrennen. Coach Steven Esterkamp wechselte munter durch, während der ProB-Champion von 2025 versuchte, den Anschluss zu halten. Auch hier bewiesen die Farbenstädter einmal mehr ihr Kämpferherz und gaben sich nicht auf. Unter dem Strich stand allerdings eine deutliche 81:65-Niederlage, welche aufgrund des furiosen dritten Viertels der Eisbären, verdient war.

Mit 19 Punkten, sieben Rebounds und zwei geblockten Würfen war Dennis Heinzmann der statistisch gesehen beste Leverkusener. Der Center kam auf einen Gesamteffektivitätswert von 23. Weiterhin zweistellig konnte der stets bemühte John Williams Jr. punkten (10 Punkte).

Koch: „Die Jungs haben sich zu keinem Zeitpunkt hängenlassen"

GIANTS-Headcoach Michael „Mike“ Koch beschrieb die 40 Minuten in der nordischen Fremde wie folgt: „Es klingt bei einer Niederlage mit 16 Punkten Differenz sicherlich etwas komisch, aber wir haben kein schlechtes Spiel absolviert. Wir haben solide 17 Assists verteilt, in der Defensive weniger Punkte zugelassen als Bremerhaven sonst im Schnitt scort und in der ersten Halbzeit mitgehalten. Der Unterschied am Ende war, dass wir viele einfache Fehler begangen haben. Offene Würfe haben wir liegen lassen und den Start in das dritte Viertel haben wir komplett verschlafen. All dies hat dann zu dieser doch deutlichen Niederlage gegen ein Topteam der ProA geführt. Nichtsdestotrotz haben sich die Jungs zu keinem Zeitpunkt hängenlassen. Das ist genau das, was wir als Trainerstab sehen möchten: Einsatz bis zur letzten Sekunde.“

Am kommenden Wochenende steht in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 ein Doppelspieltag auf dem Programm. Am 21. Spieltag empfangen Sebastian Brach, Sören-Eyke Urbansky & Co. die GIESSEN 46ers in der Ostermann-Arena (Fr., 06.02.2026 um 19:30 Uhr - << hier geht es zu den Tickets >>)

Scoring BAYER GIANTS (vs. Eisbären Bremerhaven): Dennis Heinzmann (19 Punkte, 7 Rebounds), John Williams Jr. (10), Kobe Langley (8 P. / 4 Reb.), Lök Wur (7), Sebastian Brach (7), Donte Nicholas (7 P. / 5 Assists), Sören-Eyke Urbansky (4), Ricardo Lynch (3) und Calin Nita.

Christopher Kwiotek (CK)

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