Leider keine Punkte gegen Rostock
Erneut bittere Ein-Tor-Niederlage: Elfen scheitern in der Schlussphase an sich selbst
Die Elfen des TSV Bayer 04 Leverkusen mussten am Samstagabend in der heimischen Ostermann-Arena eine weitere äußerst schmerzhafte Niederlage hinnehmen. Gegen den Rostocker HC unterlagen die Elfen mit 29:30 (15:14) und verloren damit – wie bereits eine Woche zuvor gegen den HSG Freiburg – erneut denkbar knapp mit nur einem Tor. Wieder einmal fiel die Entscheidung in den letzten Minuten einer Partie, in der Leverkusen alle Möglichkeiten hatte, das Spiel für sich zu entscheiden.
Von Beginn an entwickelte sich ein intensives und ausgeglichenes Bundesligaspiel. Die Elfen starteten engagiert, setzten immer wieder offensive Akzente und konnten sich früh leichte Vorteile erspielen. Dennoch blieb Rostock stets in Schlagdistanz, da das Team von Sybille Gruner es versäumte, sich für den eigenen Aufwand zu belohnen. Mehrere freie Würfe blieben ungenutzt, hinzu kamen technische Fehler im Spielaufbau, die einfache Ballverluste zur Folge hatten. Mit einer knappen, aber dennoch verdienten 15:14-Führung ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel knüpften die Elfen zunächst an die gute Leistung an. Mehrfach gelang es, sich kleine Führungen zu erspielen und Rostock unter Druck zu setzen. Doch anstatt das Spiel in dieser Phase vorzuentscheiden, ließ Leverkusen erneut zu viele klare Torchancen liegen.
In der Schlussviertelstunde spitzte sich die Partie weiter zu. Rostock nutzte Leverkusener Fehler konsequenter, während die Elfen zunehmend unter Druck gerieten. Wie schon in den vergangenen Spielen fehlte in den entscheidenden Momenten die letzte Abgeklärtheit. Technische Fehler, überhastete Abschlüsse und ungenutzte Chancen sorgten dafür, dass das Spiel bis in die letzte Minute offenblieb – mit dem unglücklichen Ausgang für Leverkusen.
Sportliche Leiterin Annika Ingenpaß brachte die Enttäuschung nach der Partie deutlich zum Ausdruck: „Das Ende des Spiels ist wieder verdammt bitter. Meiner Meinung nach waren wir phasenweise die deutlich bessere Mannschaft, haben aber selber zu viele Fehler gemacht und Rostock immer wieder im Spiel gehalten. Es ist mental einfach sehr hart gerade, aber Aufgeben ist keine Option.“
