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Britta Heidemann in der Hall of Fame
Britta Heidemann, Ehrenmitglied und langjährige Athletin des TSV Bayer 04 Leverkusen, ist in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen worden. Die dreifache Olympiamedaillengewinnerin zählt zu den erfolgreichsten Degenfechterinnen aller Zeiten. Als erste Athletin ihrer Disziplin gelang ihr das historische „Goldene Triple“ – der gleichzeitige Gewinn von Olympia-, Welt- und Europameisterschaft.
Ihre sportliche Laufbahn begann Heidemann zunächst in der Leichtathletik und im Schwimmen, ehe sie mit 13 Jahren das Fechten für sich entdeckte und sich bald auf den Degen spezialisierte. Bereits sechs Jahre später gewann sie erste internationale Medaillen im Nationalteam. Den Höhepunkt ihrer Karriere erreichte sie 2008 in Peking, wo sie in ihrem „zweiten Heimatland“ China Olympiasiegerin wurde. Hinzu kommen der Weltmeistertitel 2007, EM-Gold 2009, Olympia-Silber mit der Mannschaft (2004), Einzelsilber 2012 sowie mehr als 30 weitere Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften und im Weltcup.
Neben ihren sportlichen Erfolgen engagierte sich Heidemann auch gesellschaftlich – unter anderem als langjährige Athletenvertreterin im IOC, im Vorstand der Olympic Refuge Foundation sowie als Botschafterin für internationale Verständigung und „Sport für Entwicklung“.
Mit ihrer Aufnahme zählt bereits die siebte Persönlichkeit aus unserem Verein zur Hall of Fame des deutschen Sports. Zuvor wurden Heide Ecker-Rosendahl, Heike Henkel, Willi Holdorf, Ulrike Nasse-Meyfarth, Arnd Schmitt und Liesel Westermann-Krieg geehrt.
In diesem Jahr wurden außerdem Philipp Lahm, Greta Blunck, Kathrin Boron, Maria Höfl-Riesch und Dirk Nowitzki in die Hall of Fame aufgenommen.
Der TSV Bayer 04 Leverkusen gratuliert Britta Heidemann herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung.
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