Zum 11. Mal wurde am vergangenen Wochenende der Speedlagercup in Wedel ausgetragen, dies in Verbindung mit der Deutschen Marathonmeisterschaft. Es galt wie immer einen flachen, schnellen Straßenrundkurs auch durch die benachbarten Ortschaften zu absolvieren. Die Selektion der einzelnen Teilnehmerfelder, die nach Geschlecht und Altersklassen getrennt gestartet wurden, sollte über Tempoverschärfungen sowie die übliche Windanfälligkeit der Region herbeigeführt werden. Einmal mehr trugen auch einige kleinere Regenschauer zur Rollenlotterie bis kurz vor Start bei, und so entschloß sich ebenfalls das RaceTeam zehn Minuten vor dem Start noch zu kurzfristigem "Reifenwechsel" von Trocken- auf Intermediate Setup. Das RaceTeam war mit Martin Vossler, Stefan Hoffmann (Aktive), Timo Maurer(AK30)und Andreas Denso(AK40) vertreten. Um neun Uhr fiel der erste Startschuß für die, nach Altersklassen getrennt startenden, Athletenfelder. Hier stellte die Alterklasse AK 40 mit mehr als 40 Startern das größte Teilnehmerfeld.
Zum Rennen der AK40 In einem von Taktik und ständigen Tempoverschärfungen geprägten Rennen zerfiel das Feld letzten Endes bis auf eine Spitzengruppe von dreizehn Fahrern. Andreas hielt sich jedoch ständig im vorderen Drittel dieses Feldes auf und konnte somit sämtliche Attacken mitgehen. Einzelne Ausreißversuche kleinerer Fahrergruppen scheiterten immer wieder an der Uneinigkeit "durchzuziehen" bzw. an der Nachführarbeit der verbliebenen Skater und so kam es dann auch zum Massensprint nach Renndistanz. Verdientermaßen setzten sich hier die, während des Rennverlaufs, aktivsten Fahrer durch, einige von Ihnen kamen zum Teil auch in der Woche zuvor in dem mit internationalem Starterfeld besetzen Rennen in Bremen (GIC) mit der Spitzengruppe ins Ziel. Andreas behauptete sich im Zielsprint auf Rang neun und zeigte sich zufrieden mit Rennverlauf und Platzierung.
Zum Rennen der AK30 Nachdem Oliver Engel, Michael Puderbach und Sebastian Rehse in der Aktivenklasse gestartet sind, wurde am Start schon von einem lockeren Rennen gesprochen. Dies bestätigte sich jedoch nicht, da auf den ersten Kilometern viel Starter nicht mit dem naßen Belag klar gekommen sind. Somit waren wir nach 5 km noch 15 Fahrer, die sich dann durch Attacken von Thilo Bock auf 8 Fahrer reduzierte. Thilo versuchte auf den letzten 5 km sich noch mehrfach vom Feld abzusetzen, was ihm jedoch nicht gelang. Timo schloß die letzte Lücke ca 1 km vor dem Ziel und setzte zu einem langen Zielsprint an. Der Mut wurde jedoch nicht belohnt, da der spätere Sieger, Frank Bussmann, die Lücke schloß und 3 weitere Fahrer folgen konnten. Thilo und Timo kamen mit kurzem Abstand auf den Sieger auf Platz 5 und 6 ins Ziel.
Zum Rennen der Aktiven Einige der Favoriten waren schon auf dem Weg zur EM nach Italien und somit wurden die Karten neu gemischt und sowohl ETAP als auch XTech hofften durch das Hohstarten der AK30 Fahrer, einen ihrer Fahrer auf dem Treppchen zu platzieren. Das Rennen war in der ersten Hälfte geprägt von vielen Attacken. Diesen fielen dann Martin und Stefan zum Opfer und Stefan fuhr mit zwei weiteren Aktiven im Hauptfeld der AK30 ins Ziel und Martin in einer Gruppe dahinter. Auf dem Rückweg wurde das Tempo erhöht und bei Kilometer 37 konnte sich eine 5-köpfige Spitzengruppe mit dem späteren Sieger Albrecht Döring absetzen.
Für das Raceteam geht es 22. August mit dem Start beim X-Race, dem 4. Wertungsrennen des German-Inline-Cup weiter.
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