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| Foto (privat): Julia Morawietz, Trainer Janos Pethés und Julia Morawietz (vlnr) |
| 10.04.2010, gh |
| Jugend-WM in Baku |
Bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Baku (Azerbaidschan) hatten die Bayer 04-Nachwuchsfechter Julia Morawietz und Tim Kuchalski innerhalb weniger wochen ihren zweiten Auftritt bei internationalen Meisterschaften. |
Julia Morawietz gelang mit 4 Siegen in der Vorrunde ein guter Auftakt. In der Direktausscheidung siegte sie gegen die Uzbekin Urbanovich und die Amerikanerin Severson und erreichte das Achtelfinale. Hier unterlag die der US-Amerikanerin Holmes und erreichte damit als bestplatzierte Deutsche Rang 14.
Tim Kuchalski startete ebenfalls mit 4 Vorrunden-Siegen. In der Direktausscheidung gewann er gegen den Österreicher Korlath. In der Runde der letzten 32 unterlag er dann dem starken Ukrainer Svichkar, der später Bronze gewann. Damit platzierte sich Tim Kuchalski auf Rang 21. Grund zum Jubeln hatte er aber dennoch: Team-Kollege Nikolaus Bodoczi, den Leverkusener Fecht-Zuschauern noch bekannt von seinem Sieg bei der Jugend-DM in der Smidt-Arena im Dezember 2009, focht in Top-Form und wurde Kadetten-Weltmeister.
Bei den Kadetten werden keine WM-Team-Wettbewerbe ausgetragen. Ein sportlicher Erfolg für Tim Kuchalski war die Nominierung für die Mannschaft, bei der ebenfalls in Baku ausgetragenen Junioren-WM. Das Team mit Erwin Kerekes, Nikolaus Bodoczi und Rudolf Haller besiegten Österreich mit 45:32 und Kanada mit 36:27. Im Viertelfinale mußte das Team gegen die starken Ungarn, spätere Weltmeister, eine deutliche 30:45-Niederlage hinnehmen und belegte Rang 6.
Herausragende Erfolge erreichten in Baku die deutschen Säbel-Nachwuchs-Fechter: Richard Hübers (Bayer Dormagen) wurde Weltmeister der Kadetten, gefolgt von Maximilian Kindler aus Eislingen. Bei den Junioren erfocht Sebastian Schrödter (ebenfalls Dormagen) Silber und das Junioren-Team krönte die Meisterschaften mit dem WM-Titel.
Julia Morawietz und Tim Kuchalski konnten bei den Europa- und Weltmeisterschaften beide beweisen, dass sie zur Nachwuchs-Spitze gehören und dabei wertvolle Erfahrungen sammeln. "9 Stunden, so weit ist Azerbaidschan". Allein die Flugzeit hatte sie beeindruckt.
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