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| v.l.n.r.: P. Klauck, R. Merkl, J. Sohlow, L. Merkl |
| 11.01.2010, G.H. |
| Bayer-Florettfechterinnen holen DM-Bronze |
Mit durchaus berechtigten Medaillenhoffnungen gingen die Florettspezialistinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen bei der Deutschen Meisterschaft in Tauberbischofsheim an den Start. |
In der Einzelkonkurrenz am Samstag waren unter 60 qualifizierten Teilnehmerinnen fünf Starterinnen aus Leverkusen. Die beiden jüngeren, Paulina Wünsche und Jaqueline Sohlow mußten sich noch mit den Plätzen 39 und 35 zufrieden geben. Pia Klauck erfüllte mit Rang 21 die Erwartungen, sie unterlag in der Runde der letzten 23 der Tauberbischofsheimerin Anne Sauer. Die Geschwister Larissa und Roxanne Merkl erreichten souverän das Finale der letzten 8. Larissa Merkl traf dort auf die Führende der Deutschen Rangliste Carolin Golubytskyi, gegen die sie an diesem Tag keine Mittel fand. Während die Tauberbischofsheimerin später auch den Titel gewann, belegte Larissa Merkl Rang 8. Ihre Schwester Roxanne konnte ihr Viertelfinalgefecht gegen Melanie Wolgast lange ausgeglichen gestalten, unterlag schließlich aber doch mit 11:15 Treffern. Mit ihrem fünften Rang sicherte sie dennoch Rang 4 der Deutschen Rangliste und die beiden Schwestern sicherten die Startberechtigung für die kommenden Weltcupturniere.
Im Team-Wettbewerb am Sonntag gingen die Bayer-Fechterinnen immerhin als amtierende Vizemeisterinnen an den Start und hatten somit einen Podiumsplatz im Visier. Im Halbfinale trafen Merkl, Merkl, Klauck und Ersatzfechterin Sohlow auf die Auswahl des SC Berlin. Bis zum Zwischenstand von 28:28 Treffern blieb die Begegung ausgeglichen, dann setzten sich die Berlinerinnen aber mit einer ausgeglichen starken Mannschaftsleistung durch und siegten mit 45:33 Treffern. Im kleinen Finale waren die TSV-Fechterinnen dann aber gegen das Team des OFC Bonn überlegen und sicherten sich mit 45 zu 26 Treffern die Bronzemedaille. Den Titel gewann nicht überraschend die Vertretung des Gastgebers FC Tauberbischofsheim.
Ebenfalls auf höchstem nationalen Niveau fochten an diesem Wochenende die Degenspezialistinnen. Bei der "2. Rhein-Neckar-Open" in Heidelberg kämpften 92 Teilnehmerinnen um Deutsche Ranglistenpunkte. Während Britta Heidemann ihre Teilnahme nicht geplant hatte, mußte spontan auch die zweite Leverkusener Nationalfechterin Marijana Markovic die Waffen strecken. Nach dem Aufwärmen entschied sie, ihren leicht verletzten Arm für die kommenden Herausforderungen zu schonen, denn bereits am kommenden Wochenende fechten auch Markovic und Heidemann in Budapest beim ersten Weltcup des Jahres. In Heidelberg waren dennoch fünf Bayer-Fechterinnen vertreten. Linda Müller und Jaqueline Huptas konnten einige Erfahrungen sammeln, schieden aber dennoch frühzeitig aus. Leider verpasste auch Caroline Meisen knapp die Runde der letzten 32. Die Ausrufezeichen aus Leverkusener Sicht setzten diesmal Julia Morawietz, die als A-Jugendliche einen hervorragenden 21. Platz belegte und Lina Schneider, die mit ihrem 17. Rang bewies, dass sie eine wertvolle Verstärkung für die Leverkusener Degenfechterinnen ist.
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