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19.07.2010, jf / up
Sitzvolleyballer brauchen Schützenhilfe

Deutschlands Sitzvolleyballer wären am Abschlusstag der WM gerne noch einmal im Einsatz gewesen. Doch nach dem Ausscheiden im Viertelfinale war für das Turnier für das Team von Jouke de Haan gestern beendet. Die Frauen landeten auf dem 5. Platz


Deutschland musste im Spiel gegen die Ukraine auf ihren Kapitän Jürgen Schrapp verzichten, der mit Meniskus-Probleme- pausieren musste. Ohne ihren Leader konnte das deutsche Team der Ukraine beim 0:3 (18-25, 21-25, 21-25) nur wenig Paroli bieten und verfehlte den angepeilten Sieg zum Abschluss der WM.

 
Das Team muss nun darauf hoffen, dass sich das russische Team gegen Ägypten das Ticket für London sichert. In diesem Fall kann bei der kommenden EM 2011 Platz 3 zur Qualifikation für London reichen. In Niederlanden werden dann die Ukraine, Kroatien und Serbien die großen Herausforderer für das Ticket nach London sein.

Im Finale treffen bei den Männern treffen erneut die beiden führenden Teams aus dem Iran und Bosnien aufeinander.

 

Jörg Frischmann: „Die Männer wollten eine Medaille gewinnen und sind im Viertelfinale gescheitert. Auch wenn das Team scheinbar dicht an der Weltspitze dran ist, haben wir im Augenblick mit Jürgen Schrapp nur einen Spieler der Extraklasse. Die Trainingsintensität muss deutlich erhöht werden, um nicht erneut die Paralympics nur als Zuschauer zu erleben.“

 

 

Frauen Spiel um Platz 5: 3-2 Sieg gegen Russland

 

Im Spiel gegen denn Angstgegner aus Russland konnte das deutsche Team den ersten Satz gewinnen. Im zweiten und dritten Satz dominierten die Russinnen nach Belieben. Deutschland kam zu keinem Spielaufbau und auch im Angriff lief nur wenig zusammen.

 
Im vierten Satz kehrte ein anderes deutsches Team aufs Feld zurück. Schnell führten die Ritter – Schützlinge mit 8-2. Zwar konnte Russland noch einmal verkürzen, doch am Ende ging der Satz verdient an das deutsche Team.

Im entscheidenden Tie-Break war Deutschland beim 10:7 scheinbar schon auf der Siegerstraße. Doch  Russland kämpfte sich zurück und konnte zum 14:14 ausgleichen. Die beiden letzten Punkte gehörten dem deutschen Team, in dem die 16jährige Leverkusenerin Ronja Schmölders erneut viele Spielanteile erhielt.

 

Mit diesem Erfolg haben sich Deutschlands Frauen genau wie die Männer den B-Kader-Status erkämpft, der für die weitere Förderung des Teams in Richtung London sehr wichtig sein wird.

 



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